Hausmittel gegen Pickel

Hausmittel gegen PickelNicht nur Jugendliche kennen das Problem. Es steht eine tolle Veranstaltung, ein Date, ein geschäftlicher Termin oder etwas anderes an und schon prangt im Gesicht ein großer Pickel. Mit einigen kleinen Hausmitteln lässt sich solch ein Störenfried jedoch schnell in den Griff bekommen. Anders ist es, wenn die Haut durch Akne gezeichnet ist und diese sich auch nach der Pubertät nicht verabschiedet. Viele Menschen leiden dauerhaft unter einer schlechten Haut und sind stark unglücklich damit. Neben den unangenehmen Erhebungen auf der Haut, können Pickel aber auch Narben oder eine fettige und ungesund wirkende Haut hinterlassen. Schon vor vielen Jahrzehnten kannten die Menschen diese Probleme und haben der unreinen Haut mit kleinen Hausmitteln gegen Pickel entgegen gewirkt.

Der Klassiker – Teebaumöl gegen Pickel

Ganz egal, wer gefragt wird, besonders häufig kommt Teebaumöl als Tipp gegen Pickel zum Einsatz. Das Öl der australischen Bäume hat einen unangenehmen Geruch aber eine umso bessere Wirkung. Das Öl vereint gleich mehrere hervorragende Wirkungen. Es ist antiseptisch und geht damit gegen Entzündungen vor. Gleichzeitig tötet es Pilze und Bakterien auf der Haut ab. Mit einem kleinen Wattebausch kann das Öl mehrmals täglich auf die Pickel aufgetragen werden. Auf diese Weise werden sie auf eine gesunde Art ausgetrocknet und bilden sich zurück, ohne Wunden zu hinterlassen. Aber auch vorbeugend kann Teebaumöl seine Wirkung entfalten. Bei der täglichen Reinigung des Gesichts kann das Wasser mit ein paar Tropfen Öl angereichert werden.

Kleine Helfer selber machen

Neben dem Teebaumöl hat die Natur noch mehr zu bieten. Ein echter Geheimtipp ist der Sauerampfer. Die Pflanze wächst sogar auf den heimischen Feldern und kann hier geerntet werden. Es lohnt sich, die Blüten im Backofen zu trocknen und zu sammeln. Bei akuten Hautunreinheiten können die getrockneten Blüten mit heißem Wasser übergossen werden. Nachdem die Flüssigkeit abgeseit wurde, muss sie nun nur noch etwas abkühlen. Anschließend kann der Tee auf die Haut aufgetragen werden und geht gegen die Entzündungen vor. Als wirkungsvoll hat sich eine Gesichtsmaske aus Kamille und Heilerde erwiesen. Die Heilerde wird mit frisch aufgegossenem Kamillentee angereichert, bis sie einen cremigen Brei ergibt. Die Maske wird auf das Gesicht aufgetragen und darf bis zu 20 Minuten einwirken. Anschließend sollte die Haut mit warmem Wasser gereinigt werden.

Sanfte Hilfsmittel aus der Natur

Die Natur hält jede Menge Hilfen gegen kleine und auch größere Pickel bereit. Ein echter Alleskönner ist beispielsweise die Aloe Vera Pflanze. Sie kann sowohl von innen als auch von außen eingesetzt werden. Allerdings kann nicht der Saft jeder Aloe genommen werden. Die im Handel erhältlichen Pflanzen sind meist Sorten, die vor allem als Zierpflanzen verkauft werden. Daher ist es besser, den Saft der Aloe Vera in der Apotheke zu kaufen. Es gibt ihn zum Einnehmen und auch für die äußere Anwendung. Da unreine Haut oft darauf hindeutet, dass der gesamte Organismus des Körpers nicht mehr ausgeglichen ist, kann täglich ein Löffel Aloe Vera Saft schon für eine Besserung sorgen. Gleichzeitig lohnt es sich, das kühlende Gel auf die betroffenen Stellen aufzutragen.

Wer gerade keine Aloe Vera zur Hand hat, der kann auch den Honig aus dem Regal holen. Mehr als 200 verschiedene Inhaltsstoffe sind in dem goldenen Saft enthalten, der eine besonders entzündungshemmende Wirkung mit sich bringt. Idealerweise wird auf Manuka Honig zurückgegriffen. Er hat eine besonders hohe, antibakterielle Wirkung. Es ist möglich, den Honig einfach pur auf die Haut aufzutragen. Etwas angenehmer ist es allerdings, den Honig mit kühlem Quark zu mischen und als Maske auf die Haut zu legen. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird die Maske mit Wasser abgewaschen und die Haut vorsichtig getrocknet.

Wenn gar nichts mehr zu helfen scheint, dann ist die Zinksalbe eine gute Wahl. Das Zink in der Salbe sorgt dafür, dass die Talgproduktion an der Stelle des Pickels heruntergefahren wird. Damit wird der Fettgehalt der Haut gesenkt. Gleichzeitig ist das Zinkoxid entzündungshemmend und desinfizierend.

Noch mehr Hausmittel gegen Pickel

  • Es kann die Haut schon verbessern, wenn auf fetthaltige Kosmetika verzichtet wird. Außerdem ist es wichtig, die Haut jeden Abend vor dem Schlafengehen von der Kosmetik zu befreien und ihr die Gelegenheit zu geben, sich über Nacht zu regenerieren.
  • Auch die Ernährung hat einen Einfluss auf das Hautbild. Auch wenn widerlegt wurde, dass Schokolade Pickel macht, so ist eine zucker- und fetthaltige Ernährung dennoch schlecht für die Haut. Besser ist es, ausreichend Tee und Wasser zu trinken und viel Gemüse und Obst zu sich zu nehmen.
  • Ringelblume kann gegen Entzündungen wirken. Es gibt Tinkturen in der Apotheke, die mit Wasser kombiniert werden und auf die Haut getupft werden können.
  • Einen beruhigenden Einfluss auf die Haut hat Lavendel. Lavendel kann für eine gesunde Haut und eine tolle Durchblutung sorgen, wenn jeden Abend eine Kompresse gemacht wird. Dafür wird einfach Wasser mit Lavendelöl angereichert, ein Tuch in die Mischung gelegt und anschließend auf die Haut gepresst.
  • Ein Dampfbad kann dafür sorgen, dass sich die Poren öffnen und nicht verstopfen. Kochendes Wasser wird dafür über getrocknete Kamillenblüten gegossen. Jetzt einfach das Gesicht über das Bad halten und ein Handtuch über den Kopf legen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Haut vorher gereinigt und von Make-up befreit wurde.
  • Zink
  • Honig
  • Aloe Vera
  • Ernährungsumstellung