Hausmittel gegen HerpesEs kribbelt und prickelt am Mund und schon ist klar, dass spätestens am nächsten Tag die ersten Herpesblasen zu sehen sein werden. Der Herpes-Virus ist besonders hartnäckig. Ist er einmal ausgebrochen, wird er immer wiederkehren und den Körper belasten. Meist findet er sich im Bereich des Mundes, wo er sich in großen Blasen äußert, die jucken und blutig sind. Es gibt verschiedene Hausmittel, die gegen die Bläschen helfen können.

Schnelle Hilfe gegen Herpes

Teebaumöl: Nicht nur bei Pickeln, auch bei Herpes ist das Teebaumöl ein beliebtes Hausmittel. Das Öl aus dem australischen Teebaum wirkt desinfizierend und antibakteriell und hilft, die Entzündung schnell abheilen zu lassen.

Manuka-Honig: Generell werden Honig starke Heilungskräfte nachgesagt, aber kein Honig ist so kräftig wie der Manuka-Honig. Auch er wirkt besonders antibakteriell und wird am besten direkt auf den Herpes-Herd aufgetragen.

Kühlung: Schon beim ersten Kribbeln hilft es, die betroffene Stelle ausreichend zu kühlen. Das kann beispielsweise mit Hilfe von einem kleinen Kühlpad oder auch mit Eiswürfeln gemacht werden. Dieses Hausmittel sollte aber wirklich nur im direkten Anfangsstadium, vor der Bildung der Bläschen, eingesetzt werden.

Melissen-Öl: Das natürliche Öl kann die Einnistung der Viren in der Haut und damit deren Ausbreitung verhindern. Es wird einfach mit ein wenig Watte auf die betroffene Stelle und die direkte Umgebung aufgebracht.

Tannin: Besonders in schwarzem Tee ist viel Tannin enthalten. Es wirkt desinfizierend und bekämpft die Viren vor Ort. Gut kann die Behandlung beispielsweise mit aufgekochten Teebeuteln von Schwarztee funktionieren.

Frischer Knoblauch: Auch der Knoblauch gehört zu den Heilpflanzen und kann nicht nur innen sondern auch außen angewendet werden. Dafür werden einfach frische Knollen aufgeschnitten und mit der Schnittseite auf die betroffene Stelle gedrückt, so lange noch keine Bläschenbildung erkennbar ist.

Aloe: Die Aloe Vera ist eine Heilpflanze mit nachweislichen Kräften. Der Saft der Pflanze wird gerne als Gel verkauft und kann bei Herpes helfen. Mit der kühlenden Wirkung wird der Heilungsprozess unterstützt.

Zinksalbe: In Maßen einzusetzen ist die Zinksalbe. Zink hat eine stark austrocknende Wirkung auf die Bläschen. Wichtig ist jedoch, dass die Salbe nicht zu häufig eingesetzt wird, da die Haut sonst geschädigt werden kann.

Der Infektion vorbeugen

Der Auslöser für Herpesbläschen kann vielseitig sein. Viele Menschen berichten davon, dass sie den Ausbruch dann spüren, wenn sie sich vor etwas geekelt haben. Häufig ist es so, dass die Infektion besonders stark juckt und kribbelt. Der Drang, diesem Jucken nachzugehen, ist groß. Auf diese Weise wird der Keim jedoch nicht nur auf dem eigenen Körper weiter verteilt sondern möglicherweise durch Händeschütteln auch noch übertragen. Daher ist Hygiene eine wichtig Voraussetzung dafür, dass der Keim sich nicht verbreiten kann. Regelmäßiges Händewaschen und auch die Desinfektion können dabei helfen, die Infektionen zu verringern. Zudem ist erwiesen, dass einige Faktoren sich begünstigend auf die Infektionen auswirken. Viel Stress, ein geschwächtes Immunsystem und auch Sonneneinstrahlung können das Wachstum der Bläschen fördern. Ein ausgeglichener Lebensstil und eine gesunde Ernährung sind daher die beste Basis, um den Virus im Zaum zu halten und Infektionen vorzubeugen. Sind Säuglinge betroffen, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.